Stressbewältigung, Bewegung, Behebung von physischen oder psychischen Problemen: Die 29-Jährige ist im Rathaus nun die zentrale Ansprechperson für alle Fragen rund um gesundes Verhalten im Job. Sie sitzt zwar im Rathaus, ist aber nicht nur zuständig für die Verwaltung, sondern für die gesamte rund 750-köpfige Belegschaft der Gemeinde – inklusive aller kommunalen Einrichtungen von der Kita bis zum Bauhof.
Lea Martens stammt aus dem Kölner Raum, für das Masterstudium im Fach Public Health mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention zog sie nach Bremen. Nach ihrem Abschluss war sie zunächst in der Gesundheitsforschung tätig, später qualifizierte sie sich weiter in den Bereichen betriebliches Gesundheitsmanagement und Wiedereingliederungsmanagement. Und nun also ist sie die erste hauptamtliche Fachkraft für Gesundheit, wie ihre Position genau heißt, bei der Gemeinde Weyhe.
„Zunächst ging es mir darum, den Ist-Zustand bei der Belegschaft zu ermitteln, zu erkennen, wo die Belastungen liegen“, beschreibt Lea Martens ihre Herangehensweise an die neue Aufgabe. Unter anderem setzte sie dabei auf eine umfangreiche Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf den Ergebnissen und den erkannten Bedürfnissen aufbauend, kann sie dem Personal jetzt unterschiedliche Angebote machen. So hat sie bereits einen Bürofitness-Kursus geleitet und Aktionen angeschoben, bei denen dazu motiviert wird, im Alltag allgemein aktiver zu sein. Und der Zuspruch gibt ihr recht.